Hier nehme ich Euch mit auf die Reise !

........es wird nie langweilig .......

                           ;-))

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                               Kite Village/Hamata

08.01-22.01.2009

 

Jaahhhhh, der Koffer war nun gepackt und im Bulli verstaut.

Nun musste noch der Wau zu Schwiegereltern  und schon konnte es zu unserer Übernachtungseinheit alla Mama gehen …………

Denn genau diese sollten uns zur ungöttlichen Zeit zum Flughafen kutschieren.

Ich war mal wieder so aufgeregt, dass ich alle umliegenden Gänge mit unterhielt….jedes noch so kleine Luftloch wurde von mir beherzt kommentiert …………….zum Leid von Timo, denn der konnte seine Falten nicht glatt schlafen….

In München war dann mal wieder umsteigen angesagt, und als das dann endlich hinter uns war, lag nun eine viereinhalbstündige Flugzeit vor uns.

Da wir nun schon vom letzten Mal wussten, wie schnell einem die noch recht kurzen Beinchen schmerzen können, hatten wir dieses Mal extra die XL- Sitze reserviert !

Jaaaah, okay, die Beine hatten es gut…aber man spürte sie trotzdem kaum, weil sie fast abgefroren waren…

Denn wie wohl anderen bekannt, sind genau diese Sitze an den Notausgängen…..und ihr könnt mir glauben, es war verdammt kalt ……………

Eingemummelt in Decken ging`s Richtung Zielflughafen Marsa Alam.

Die Kapitänen hatte uns zu Beginn des Flugs schon fast ihre halbe Lebensgeschichte erzählt….es erinnerte mich an eine Geschichte von Ina Müller, die erzählte darin eine Parodie eines weiblichen Flugkapitäns ……..und das man sich schon sorgt, weil wir Frauen ja etwas sensibler sind……..

Na ja, auf jeden Fall musste ich daran denken, als sie uns zum Abschluss ihres Fluges alles über das Wetter erzählte!

Das war ein Bericht des letzten Monats!

 

Und dann kam die Landung:…………

Sagen wir mal so, der Flugbegleiter nannte es hart aber herzlich.....

Okay, dass hatten wir geschafft.

Durch eine einzige Straße in der Wüste, entlang am Meer ging es dann zum Hotel.

Gegen Abend hatten wir dann das Lahami Bay erreicht, und es ist ein wundervolles Hotel!

Wir haben erst einmal in Ruhe die Anlage angeschaut, und sind danach zum reichhaltigen Buffet gegangen….mein erstes Sakara der Saison floss nur so glücklich und gülden meine Kehle runter…

Am nächsten Tag wurden wir dann mit einem Shuttle zum Kite Village abgeholt.

Dort angekommen war schon gleich genialer Wind und es wurde auch umgehend aufgebaut.

 

Schon kam wieder dieses komische Gefühl im Bauch…...wie immer zum Start der Saison…..und dieses mal waren wieder einmal neue Kites am Start ….

 

Jau aber erstmal eingeflogen funzte es ganz gut.

Der Wind blies gut und es waren auch mitunter schon ein paar Hammer Böen dabei.

So what ?!

Einmal beherzt an der Bar gerupft, hob es mich dann auch gleich mal vier Meter in Höhe und ein paar gefühlte hundert Meter weit.

Alles flog in einer Parallele: Kite, Leinen und die Tati waagerecht übers Meer hinweg, wie es wohl ausgesehen hätte, wenn ich mein Board noch an den Füßen gehabt hätte ?

 …...

Das hatte ich dann aber doch lieber am Abflugort gelassen…

Aufgeditscht im Wasser, mal kurz überlegt wo und wer ich bin, zurück zum Board, an die Füße geklemmt und erstmal weiter gefahren….

Ja so macht man des, gell?!

Hartnäckig übte ich fleißig weiter, ohne meine lebendige Boje (Timo) aus dem Wasser zu entlassen… der Arme, musste immer in meiner Nähe bleiben und musste flehen und betteln, um auch mal zu fahren…………

Aber ich hatte mir nun mal ein Ziel gesetzt und das verfolgte ich auch hartnäckig!

 

 

 

Der Wind blies jeden Tag, und wir hatten alle Größen am Start: Sieben, Neun und Zwölf. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich der Evo zu m einem absoluten Lieblingskite!

Ich fühlte mich richtig wohl, und so kam es dann auch, dass ich stundenlang nicht von ihm wegzubekommen war…

Verwöhnt wurden wir mit windreichen Tagen, täglich waren wir auf dem Wasser, und nach dem Dinner und Bierchen fiel man dann auch Hundemüde in die Koje…

Frauen werden ja in Ägypten so ziemlich ignoriert,  war mir egal, aber auch die Mücken haben den Pieckser von mir gelassen….

Hingegen wachte der Timo jeden morgen mit 20 neuen auf …

Eines Nachts wollte er mich wohl umbringen. Unser Romboy hatte eine Sprayflasche stehen lassen…...keine Ahnung was draufstand, aber es war wohl nicht gut….

Nach akuter Atemnot und Erstinkungs-Attaken durfte ich dann doch weiterleben…

 

 

Ich wurde auch mehrmals vom Cheffe ermahnt, diesen „einen“ Tag bitte nicht zu erwähnen…nämlich seinen Geburtstag!

Es fiel mir sooooo schwer, weil ich doch Überraschungen und Geschenke so liebe….

Aber nein, all das wurde mir schon Wochen vorher untersagt …

Okay, nichts desto trotz schmuggelte ich eine singende Kerze mit und zündete diese an dem besagten morgen an….

Aber eine andere Kerze stand senkrecht im Bett       (…..nein, ihr Ferkels, der komplette Mensch!)

Diese Kerze schrillte so laut „Happy Birthday“ das eigentlich das ganze Hotel wach sein musste…

Ich fand`s aber schööööööön…………

Okay ich hatte mich dran gehalten.

Beim Frühstück jedoch kamen drei Kellner mit einer Torte angewackelt und sangen lauthals Happy Birthday…...fast so schön wie die Kerze …

 

Böse Blicke erntete ich umgehend, aber ich war doch UNSCHULDIG! Wirklich !

 

Keine Ahnung, aber auf meiner Stirn lief wohl ein „Dauerlaufband“ in neonfarbenden Buchstaben entlang mit den Worten SCHULD.

 

 

 

Eines Abends nach einer Dusche, und Haare Föhnenderweise machte es plötzlich „KLICK“

Jau, Strom war weg…………

Okay, ist ja eigentlich auch Sommer, also wozu noch weiterföhnen.

Aber auch das Zähneputzen wollte nicht so recht klappen, lag nicht am Dunkeln, sondern, dass auch das Wasser nicht mehr rauschen wollte….

Dann genauso urplötzlich wie AUS war alles wieder AN!

Timo nutzte die Gelegenheit und stürmte unter die Dusche.

„KLICK“

AUS!

Wieder war alles dunkel um uns herum.

Und aus der Badeecke hörte ich ermahnende Laute qiuken:

„Tati, sehr witzig! Mach das Licht wieder an!“

Hä?

………………….ich nix schuld…

 

Dann entsprang ein eingeschäumter meckernder  Jüngling der Dusche…

Das Wasser funktionierte auch nicht

 

…………………….ich nix schuld…………………………

 

Kleinere Pleiten und Pannen folgten, aber darüber kann man hinwegsehen…

Bei jedem zwölften Mal funktionierte die Klospülung nicht  mehr….

Der Timo wurde als kleiner Staatsverbrecher abgestellt, weil er eines Tages Wasser von außen einführen wollte….

Und hatte dann erst einmal den halben Hotelstab an den Hacken …

 

Wir hatten sehr schöne und windreiche Tage!

Ich hatte mir meine Ziele gesteckt und auch  ziemlich erreicht!

Ich wollte nun sicher nach rechts und links fahren, und auch Höhe halten.

Nach rechts ist das richtig gut, und auch links klappt sehr gut, auch mit der Höhe!

 

Ich hatte meine Ziele erreicht und brauchte sie nur noch zu vertiefen…

 

Dann kam der Dienstag vor unserer Abreise.

Die Windbedingungen waren wieder einmal optimal!

Das Wasser kaum belebt und ich hatte echt meinen Spaß!

Dummerweise kam mir dann ein Kiteschüler etwas in die Quere…

Er war so mit sich und seinem Material beschäftigt, dass er mich übersah….

Er rauschte mir mit seinem Kite durch meine Leinen und faltete meinen Schirm dann vom Himmel!

Ich löste sogleich aus, sah zwanzig Meter neben mir einen völlig blaffen Mr. Higgins stehen, der einfach nur glotzte, als hätte er ein falsches Weihnachtsgeschenk ausgepackt….

Freundlich rief ich ihm zu, dass er doch mal auslösen sollte…

Denn unsere verknäulten Kites zogen ein wenig…

Er schaute aber immer noch blöd aus der Wäsche, so dass mir der Kragen platzte und ich einen fetten Tobsuchtsanfall bekam....

Nachdem er dann den explodierenden Besen verstanden hatte, löste er endlich mal aus.

Mein Anfall hielt sich aber hartnäckig und klang erst am Strand wieder ab

Timo kam durchs Wasser gewatschelt um mich zu beruhigen, aber hatte dann urplötzlich mit sich selber zu tun…

Er trat auf einen der Muldenbewohner im Meer und war eine Kurze Zeit elektrisiert

Nachdem die Knäule auseinandergeknotet waren, hatte ich nun überhaupt keine Lust mehr du wir sind dann zurück ins Hotel gefahren.

Dort war ein chill-out am Pool geplant und ein anschließendes Shisha Schnorcheln  im Beduinenzelt geplant…

Ich sprang beherzt in den Pool, drehte meine Runden und kam wieder raus….

Beim Versuch, elegant in meine Badeschlappen zu hüpfen, verlor ich das Gleichgewicht und ging Kopfüber. Berechnete dabei den Biegungsfaktor meines Fußes und hatte den Salat!

Ein Schmerz überkam mich, der mich hatte fast in den Pool spucken lassen

Der Fuß war Schrott…

Zum Hotelarzt gehumpelt um Hilfe zu bekommen war dann der nächste Fehltritt!

Dieser aus der Wüste entlaufende Kameltreiber drückte auf meinen  Flunken herum , meinte dann etwas von Zerrung und sollte mit Wärme und Massagen behandelt werden…

Meine Augen wurden immer größer, der Fuß war es eh schon…

Okay, ein paar Krücken konnte er mir geben, damit ich  mich wenigstens fortbewegen konnte…

aber auch das war schon wieder ein fast unüberwindbares Hindernis für mich......

Wie oft hatte ich mich in meiner berufliches Laufbahn lustig darüber gemacht, wenn so junge Kücken zu blöde sind, um auf Krücken zu laufen......

....tja ,aber ich war dazu auch nicht in der Lage

Kurzfristig kam ich dann mal in den Genuss, einen privaten Packesel zu haben, Timo trug mich dann mal ein Stückchen Hucke-Pack......

Dieser Service hielt aber leider nicht lange, weil er nämlich ständig dafür meine Krücken um die Ohren geschleudert bekam, und schnell die Nase voll hatte.....................

Es war am vorletzten Tag, so entschied ich mich, durchzuhalten, und nicht in das 700 km entfernte Krankenhaus zu fahren!

Nach zwei schmerz-durchmachten Tagen, ging es wieder nach Marsa Alam. Die am Hotel abgenommen Krücken fehlten mir, und man setzt mich dann auf einen Klostuhl

Dafür hatte ich meinen eigenen Bus ganz alleine, und wurde mit einer Hebebühne in den Flieger gehoben

Wie eine Prinzessin !

Nur auf die schmerzen hätte ich schon gerne verzichtet [staun]

In München wurde ich genauso gut behandelt und genoss echt einen Rollstuhlvorrang.

In Hamburg gelandet ging es dann Richtung Hundehotel und dann weiter in die Klinik.

Dort waren wir dann um zwei Uhr nachts und völlig k.o

Der Vorfuß war nun zweifach gebrochen, bekam einen Playmobilstiefel an, und darf nun vier Wochen mit diesem Gefährt Haus und Bett teilen.

Und mich von meinem Kindermädchen Timo verwöhnen lassen …

 

 

Der Abschluss war nun nicht so ganz gelungen, aber dennoch war es ein wundervoller Urlaub!

 

Alles stimmte!

Zurückblicken kann ich nun auf meine Erfolge und vorausschauned auf eine schöne Saison 2009! In der ich mich nun dem Vertiefen beschäftigen kann, und dann auch mal ein paar Bilder zu präsentieren!

 

Schon heute ist klar:

Da will ich wieder hin!

 

LG Tati

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             -2008-

Snowpark Wittenburg im November………

 

 Hier ein kurzer Bericht über Schmerzempfindungen, die man nieeee geahnt hätte....

Jau …..!

 

Das Wetter war ja traumhaft, Schnee, Glätte und mangelnder Straßendienst,  um fast 400 km Richtung Osten zu fahren!!!!!!!

 

Nachdem ich die Nacht kaum ein Auge zugemacht hatte, war das Schrillen des Weckers am   frühen morgen echt grausam

Ich zog es nämlich in der Nacht schon vor, mir die Knochen zu brechen, und in Schweißausbrüchen zu schwelgen!

 

….Ich hatte ja echt eine Riesen Angst….

 

Immerhin hatte ich vor Jahren bei einer Klassenfahrt mal das simple Skifahren geübt….

Nur leider kam es auch gar nicht dazu, weil ich mir vorab im Sessellift schon den Zeigefinger gebrochen hatte!

 

Sonnencreme war eingepackt, denn Schnee reflektiert ja auf `m Berg…

 

Wir waren also nun zu fünft auf dem Weg zur Alpinhalle!

Zehn Kilometer vor Ankunft des Ziels wurden die Julia und ich schon vom imposanten Gebäude dieser Halle erdrückt.

Meine Herren ist das teil riesig und so hoch …

Auf dem Parkplatz trafen wir alle, und gingen gemeinsam in Richtung Kassa, ja wir waren tatsächlich noch in Deutschland

Bezahlen, Schuhe leihen, Board holen und rein in die Halle!

 

Ich hatte mich dann für ein Snowboard entschieden, denn Hey:

ich geh ja kiten, da werde ich schon mit dem Snowboard klarkommen......

Jau, ……. Rechten Fuß in die Bindung und dann Richtung Förderband des Idiotenhügels gerobbt….

  

Wie soll man denn bitte schön mit einem fünf-meter-breit  (natürlich gefühlt!) laufen können, wenn eine Stelze schon festgezurrt ist?????

Auf dem Förderband angekommen, erst einmal das Gleichgewichtsorgan geigt, ging es dann auf den Hügel.

 

Oben angekommen dann den zweiten Fuß in die Bindung gestopft. Aber auch das war schon wieder eine Herausforderung….

Denn dieses blöde Board wollte schon immer vorab den Hügel runterrutschen….

Ich dachte immer, dass Zossen dieses Eigenleben haben.....

Nun denn, auch ich hatte es dann nach einem langen Kampf und Auf-den-Hintern fallen endlich geschafft, am Abhang des Hügels in Fahrtrichtung zu stehen.......

So, dann mal los......

Einfach mal runterfahren…ist ja nur ein Idiotenhügel!

Und immer schööööön ankanten.....Arme laaaaang.........

 

 Ups ich war wohl verkehrt, oder?

Klappte auch irgendwie gar nicht!!!!!!!

Aber beim zweiten Mal kam ich dann auch fast ohne Hintern-Rutschen an!

 

Jahhhhh, und dann sollte es ja gleich in die Profi-Liga gehen.......

Also ab in den Sessellift und nach oben  !

Ach du grüne neune !!!!!!

Was ist das denn?

Ja bin ich denn in den Bergen oder was ??????

Hölle,  war das hoch!!!!!

Und seit wann habe ich denn Höhenangst??????

 

Schööööön, Füße steckten angetackert in der Bindung, Brett stand nach oben, Knie waren um circa 180 Grad in die andere Richtung  gedreht.....

Und diese sendeten an meine Hirnwindungen großen Schmerz

Dann kam von dem Timo die blödeste Frage, die Mann auch nur stellen kann:

Hast du dir wehgetan?

 Zeitgleich mit dieser selten blöden Frage,  übermannte mich ein Wutausbruch, der sich gewaschen hatte!!!!!

Ich mutierte zum  Teufel   und wäre ich aus diesem verallerdeimten Brett gekommen, hätte ich bestimmt irgendwem, wer auch immer meinen Weg kreuzte, den Schädel eingehauen........

 

Aber wie das bei mir Zicke so ist, einmal das Ventil geöffnet, kann ich auch wieder gaaaaanz anders..........

Also stand ich wieder an einem Hügel, der erste wohlgemerkt von den beiden da oben!

Geht ja, dachte ich.......

Ein bissel steiler als der Idiotenhügel, aber passt schon

 

Los ging`s...........schöööön ankanten............ und fett ins Trapez  zurücklehnen.........wird ja schnell wie beim Downwindfahren

 

[buh] Das Ergebnis war ein fetter Schmerz  meines eigentlich gut gepolsterten Hinterteils......

 

Oben erneut angekommen, erzählte mir dann doch endlich mal ein Könner, dass ich einfach nur den Oberkörper in die Richtung drehen muss, in die ich fahren möchte.....

Aha......

Und es ging!

 

Jawohl, und dann war ich auch schon kräftig am switchen, zwar ungewollt, aber mit `nur menge Fun

 

Jahhh und dann stand ich vor der anderen Piste........[oh]der Todespiste von Angesicht zu Angesicht ......

Niemals werde ich hier runterdüsen............NIEMALS........

Wie angewurzelt stand ich am Abhang, aber ich hatte ja auch Hunger, und das war definitiv am anderen Ende dieser Snow-Welt hier........

............nämlich daaaaa unten!!!!

 

Was blieb mir denn nun?

Runter !

Klar!

Also ging es dann den Berg runter.......

Das sah dann in etwa so aus:

Zwei Meter fahren, dreißig Meter auf dem Hosenboden rutschen, versuchen irgendwie wieder hoch zu kommen ( das war nur die schwere Snowboardhose ) um dann wieder zwanzig Meter in Purzelbäumen die Piste entlang....

 

Selbst ohne Brett an den Füßen war es eine echte Hürde, diesen Berg runterzukommen....

Ich kam mit einer Ganzkörperzerrung unten an und einem Riesen Hunger!

Der war mindestens so groß, wie der Berg, den ich grade todesmutig bezwungen hatte.......

 

........und ich würde es noch mal tun.....

Es war ein gelungener Tag, es passte einfach!

Danke noch mal an die Organ Nadine, und allen, die dabei waren!!!!

Lasst uns bald mal wieder irgendeine Piste rocken......

 

Tati

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ABBOARDEN oder kurz genannt auch : ABGEWÖHNEN………

Also, der Tag kam, und zwar der letzte in dieser Saison am Kabel /Neuhaus.

Ein paar bekloppte wollten sich doch mal glatt zum Hoschi machen, und das bei genialsten Bedingungen:

Wind, Regen, 12 Grad Außentemperatur (gefühlte 5 Grad!), Wassertemperatur 8 Grad (hier gefühlte -10000 !)

  

Da wir es vorzogen uns im warmen heimischen Hause um-und anzukleiden, fing das Abenteuer des Tinkas und der HORNISSE schon bei weitem früher an….

Der Tinka mit seiner lenkenden Stylerbüx (Geschlechtsteil mal eben ans Lenkrad geklemmt, damit man(n) die Hände frei hatte, natürlich nicht für mich.......)

 

Nein, sondern zum Hals freihalten, um bloß nicht zu ersticken!

Denn:

da waren Neounterwäsche, Neo selbst, Prallschutzweste und der Feinrippbody vom Opa.... ach ja, und dann noch die zusätzlich an-erworbenden 6 Kilo des Sommers (?)

(Bemerkung der Redaktion: dies ist eher das Phänomen des Winters.....hier jedoch vorgezogen)

Jaaahhhh, ohne Moos nix los, also die Spinnenfrau mal schnell in die Bank gehuscht.............zzzzzzzz.........

Den Blicken zu urteilen, hätte ich die Karte gar nicht zücken brauchen, ich hätte wohl auch so Geld bekommen!

 

Gut, dann in Neuhaus, da flog uns die Biene um die Ohren, der Tod lief einem über den Weg, der wohl dann nicht schnell genug war für die Seuchenbeauftragte, ein freestyler Hawaiianer,

der cellulite-behangende Popo mit dem überdimensionalen Geschlechtsteil, unsere geliebte (hierzu später der Eindruck von Nadine und mir    Elfe mit rosa Flügelchen.

Und dann unser Azubi, der in alles reinbeißt, was ihm so zwischen die Lefzen kam.....

 

 

Erst einmal gab`s dann von der HORNISSE lecker Vitaminbomben!

.........in den Geschmacksrichtungen Knoblauch und Fisch... !

DJ Bobo (wird später noch umgetauft!) durfte etwas für seine Gesundheit tun, und bekam den äußerst leckeren Knoblauchgeschmack untergejubelt mit anschließender Fahne dazu

 Die Nadine bekam knallrote Ohren (die lila Lippen kamen viel später dazu, aber auch im größeren Umfang    )

Jaaaahhhhh und der Andy mit samt Sohnemann lutschten irgendwie ziemlich lange an einem Fischbonbon herum     

Was ist mit den Geschmacksnerven passiert

Wohl heimlich am Hundefutter von Sam genascht....

Egal, später wurde ich doch nicht mehr einen Bonbon  los 

Auch unter den Versuchen zu erklären, dass diese Bobons später nach Erdbeere schmecken, ließ sich keiner mehr auf einen Versuch ein ………

 

Kurzum, die Anlage wurde angeschmissen und die ersten wahnsinnigen traten an den Start.

 

Alle nacheinander mit super gesprungenen und gestandenen Starts !!!!!

 

Cool sah`s aus!!!!

Der nackte Popo mit wehenden Dödel, die surrende Biene, der Hawaiianer, der Tod und die verseuchte Nadine ……..

Aller Stehspringer !!!!!

 

Ich mich also erst einmal dezent als Sitzspringer im Hintergrund aufgehalten….

Jahhhh, und die wunderbare Elfe als Erstfahrer hat mich dann erst einmal ausgequetscht, wie es denn so funzt.

Schön dachte ich!!!!

Endlich mal wieder was zum Brüllen !!!!!!

 

( zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass dieses hier überhaupt und absolut nicht mein Tag für `s Kabel wird…   )

 

Dann habe ich es gewagt, vorher noch einmal die Spinne fest an den Schädel getackert, für meinen ersten Wassersturz bereit Die Frisur musste dank Drei-Wetter-Taft ja sitzen, aber es klappte wunderbar!

 

Aber dann.....

 

Nach der zweiten Kurve flog mir so dermaßen bescheuert mein Kilt um die Ohren ….

....GRRRRR.....

Und unter den verzweifelten Versuchen, diesen fliegenden Lappen aus meinem Gesicht zu entfernen, flog ich dann auch!

Der erste Moment war der Oberschock!!!!

 

Tief eingeatmet und die Luft angehalten ……….Brrrrr…….

 

Das Wasser war echt die Hölle!!!!!!

Irgendwann signalisierte mir mein Hirn, dass ich mal lieber weiteramten sollte und die ersten Schwimm Bewegungen einleiten sollte, um an Land zu kommen!

 

Ach du scheiße  , können fünf  geschwommene Meter lang sein ……

Stinksauer robbte ich an Land, damit dann meine  schön frisch gewaschene weiße Boardshort auch schöööön lecker aussah, und stapfte dann den laaaaangen Weg zurück.

 Begleitet wurde ich dann von Johlen und winkenden Bekloppten.....

Auch die Seuche musste dann mal eben winke-winke machen, und ich moserte leise vor mich hin, war ja alleine!

Ach, bis auf diese penetrante Spinne auf meinem Dötz, die wohl auch nicht alleine im Tümpel schwimmen gehen wollte…….

Jahhhhh, aber ich blieb dann nicht lange alleine auf meinem Weg durch das Gestrüpp!

Nach der nächsten Winkattacken der Seuche, musste die Sperrgebietkiterin dann auch einen Fußweg einlegen, unmittelbar in meiner Nähe ………

Das freute mich ja doch riesig und hob meine Laune erheblich!

 

Das Wandern ergab sich dann aber ab dem Steg zu einer echten Herausforderung.

Er war ja schon immer ein bissel mörderisch, aber dieses hat sich in den letzten Monaten wohl noch verstärkt. Bretter fehlten, glitschig war er ohne Ende und plötzlich war er „Underground“

Todesmutig wagte sich die Nadine trotz der herabstürzenden Höhe den Laufsteg hinunter und war dann prompt bis zur Hüfte im Wasser versunken …..

*Denken angeschaltet*

Niiiiiiiiimmmmaaaaaals wage ich Tölpel hier runter zusteigen!

Bei meinem Talent flieg ich, hau mir mein Board auf den Schädel und bin bewusstlos am Ende der Welt…

Also überlegte ich mir dann spontan einen beherzten Sprung zu machen, um an dieser vemeindlichen Todesstelle entspannt vorbeizuschwimmen….

Ach her ja aber schon während des Sprungs schoss es mir dann durch den Kopf, das die Fluten eigentlich nicht gerade zum Schwimmen einluden…

Zu spät........ nach dem nächsten Kälteschock paddelte ich dann zum Steg zurück, robbte wie Antje das Wahlross ( das soll tatsächlich so geschrieben werden !)  hoch und folgte der Seuche in Richtung Start zurück!

Jaaaaah und da wartete die Elfe mit rosa Flügelchen, so gaaaaaaanz unschuldig …glotzte sie daher…..

Angeblich (man stelle sich vor!!!) mal eben locker die ersten Runden gefahren!!!

Ach ja, und dann mal „eben“ reingehüpft und auch noch gestanden!

Was für ein unsympathischer Vogel !

Ab nun gibt es hier eine wirksame (lebenslange!) Namensänderung , die vom großen Rat ( Nadine und HORNISSE ) befürwortet, bewilligt und umgesetzt wurde !

Da nutzt auch das hübsche Tütü nichts!

 

Nadine dann wieder am Start, alle Hüpfer endeten mit Wasserfontänen und ohne Brett. Aber das Lächeln war aus ihrem Gesicht gar nicht wegzubekommen!

Ich hatte schon nach fünf Minuten ins Handle gebissen und jedes Ansprechen war eine lebensgefährliche Bedrohung für den Sprechenden ……

Sie war einfach „gut drauf“, oder warum kann man immer noch lachen, wenn einem fast die Füße abfallen ????!!!!!

 

Selbst die Stegsprüche brachten sie gar nicht aus der Fassung!

So`n Lüdder sagt doch glatt, als sie losgesprungen ist: „zu früh!“

Alter !!!!!

Werd du erst einmal groß, und dann sagt dass deine süße bestimmt mal zu dir!!!

 

Ich versuchte es dann auch noch einige Male, aber meine Wut kam mir schon aus den Ohren gekocht, einmal saß ich am Start, Handle in der Hand und es sollte gerade losgehen, wo i dann einfach losgelassen habe, wut-stampfend aufgestanden  , Board unter den Arm geklemmt und von Dannen gezogen......

 

Es war nicht mein Tag!!!!

Und solche Multi-Talente wie meine Zuckerelfe nehmen einem doch echt dann noch den letzten Funken Mut!

Geht gaaaaaar nicht!

 

     Aber alles in Allem war es dann doch irgendwie ein suuuuuuper- Gaudi-Tag!

 

Hoffe wir sehen uns bald wieder und trotzen den kalten Freund Winter!

 

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Fehmarn im Oktober ........


....besser spät als nie......

Hier ein kleiner Bericht vom Wochenende .........................
…….ein wundervolles Wochenende…….

Am Freitagmorgen ging es dann endlich Richtung Fehmarn!
Okay, die Windprognose war nicht gerade der Hammer, aber die Sonne blitzte vom Himmel, und ein ebenso besonntes Wochenende stand vor der Tür!
In Stellingen sammelten wir dann die Birgit ein, um uns dann auf den Weg zu Jens und Bianca zu machen!

Unterwegs kündigte sich dann noch die Meike an, die eine Klausur flöten lassen hat (eine weise Entscheidung!)
Das erste Hindernis erwartet uns dann am Empfang am Wulfener Campingplatz…
Welch bösartige Frau…….
Aber wir bekamen einen Platz, und so belagerten wir einen Platz. Die Birgit wollte in ihrem Golf schlafen, nur gut, das unser Car-Schlaf-Ausbau-Profi Vorort war. Kurzum, beide Mädels hingen plötzlich über den Abgründen ( harte Kanten ) des Autos, polsterten und fachsimpelten für die Nacht der Birgit ….
Dann ging es erst einmal zum essen in den Seeblick, Bierchen her und eine nette Runde war eröffnet.

Jahhhhh, und die Tati impfte erst einmal alle über Fossilien der Ostsee, und der Blick sollte stets nach unten gerichtet sein.
Ob der ein oder andere wohl genervt war??????
Aber Tati ist nun mal ein Steinchensammler!


Am nächsten morgen war der Wind übel, aber das Wetter schön. Wir beschlossen erst mal fein zu frühstücken, was ja in Wulfen soooooo fein ist ….
Nur leider war die Saison schon fast zu Ende, und es gab einfach keinen Nachschub, selbst eine Briefmarke zu ergattern war ein fettes Problem, na ja, die werden ja auch so schnell schlecht, dass muss man auch verstehen ….
Auf jeden Fall war es 9 Uhr 30 und wir standen mit Kohldampf vor geschlossenen Türen.
Also beschlossen wir allesamt nach Burg zu fahren…
Aber dieser Samstag sollte ein verflixter werden….
Auf dem weg dorthin überholte uns ein Auto in einem solche Affenzahn, das es bei uns in der Frontscheibe knallte, und ein Stein für ein vorweihnachtliches Sternen sorgte!!!!!!
Da mutierte der Timo zum Rennfahrer und verfolgte diesen wahnwitzigen Fahrer.
Im Klartext: zwei Verrücktgewordene Fahrer rasten mit Tempo 100 in die Ortschaft, allen anderen auf den hinteren Sitzen wurde speiübel, wo wohl auch der Hunger schuld dran war.
Endlich, nach rasanten Kurven und Schwindelerregender Fahrt hielt der andere Fahrer an, und so ging dann auch schon die nächste Arie los!
Klar stritt er alles ab, und der Timo kann dieses ja so gar nicht leiden. Nach und nach steigen alle von den hinteren Plätzen, um irgendwie zu schlichten, aber nix war zu machen, die Fronten waren verhärtet, und unser aller Magen knurrte mindestens genauso laut, wie die Stimmen der beiden Fahrer ….
Nachdem dann auch die Polizei noch mit ins Spiel gezogen wurde, kamen wir um 11 Uhr 30 endlich mal dazu, unsere Mägen in Burg zu stopfen….
Herrlich ………
Jaaaaahhhh, und dann zurück inspizierten wir den Bewegungen der Blätter…
War da Wind??????
Egal !!!!!!!
Ich wollte raus!!!!!!
Das klappt schon irgendwie!!!!!!


Leider hatten wir ja unsere Kites gerade verkauft, und die neuen lassen immer noch auf sich warten, sodass wir von einem Freund zwei Kites aus der Schulung mitbekamen!
Aber, dass hieß erst einmal Lienen sortieren, und damit war ich dann schon zwei Stunden beschäftigt, nach einer halben Stunde durfte mich keiner mehr ansprechen….ich hätte sonst wohl gebissen ….

JAU, und dann kam der Timo noch auf die glorreiche Idee, die Tati in einen Trockenanzug zu stopfen, und das nur, weil ER wissen wollte, wie TROCKEN der denn nun ist…
Warum immer ich ????!!!!!!!
Also, da dieser ein wenig ( aber wirklich nur gaaaaanz wenig zu groß war GRRRRR )
Sah ich innerhalb von 5 Minuten aus, wie aus der Michelin Werbung!!!!!
Was soll der Scheiß??????
Aber egal, gute Miene zum bösen Spiel……
Immerhin sollte ich ja testen …………..GRRRRRR………………..
Wenig Wind, und was war meine Idee????
Richtig, neuner Kite aufpumpen….Aua!!!!!!!!
Aber nachdem ich die anderen Kites unter die Lupe genommen habe, die von der Größe mit Sicherheit angebracht waren, aber da hatte ich ein Leinenproblem, nennen wir das mal so…
Also, neuner aufgebaut und raus………………
Jaaaaah, was ist wohl passiert???????
Richtig, innerhalb von einer Minute war ich soooooo stinksauer, das alles ins Wasser flog, inklisive der Kite, aber das war ja eigentlich auch kein wunder !!!!!!!


Jaahhhhhh und dann die Überraschung zusätzlich…….
Ratet mal!!!!!

Der Trockenanzug war nicht trocken!!!!!!
NEIN, ich bin nicht inkontinent!!!!!!!
Aber es kam Wasser durch die Manschetten Reingelaufen!!!!!
…...War es denn doch zu groß??????
Toller erfolgreicher Tag !!!!!!!!!!
Nach einer heißen Dusche wollte ich dann mal kurz an den Strand, nur kurz….
Aber es wurden wohl Stunden….
Auf der Suche nach meinen Steinen, und wundervollen Funden, steckte ich nun so langsam alle mit meiner Sammelleidenschaft an. Plötzlich waren nicht nur meine Augen auf dem Sandboden, sondern auch noch andere Augenpaare….die Meike, die Birgit, alle wollten auch solche Fossilien haben!!!!!!!


Es war ein wundervolles Wochenende!!!!!!!


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Hamburger Abflug

am Ottisee im August .......

Es war ein suuuupi Tag !

Zusammenfassung:

Jahhh, als wir Arne und Dine von der Strasse aufgesammelt haben, ging es dann Richtung HH.
Ein langer und müßiger Weg stand uns bevor, mit vielen Staus, die Timo aber "elegant" umfahren hat.......
(das sieht in etwa so aus : Reindrängeln, ausbremsen, schimpfen, oder blöde grinsen........)

Aber dann !
Endlich das Ziel erreicht, nachdem die hintere Liga (Hornisse und Dine) ein ständiges "gleich sind wir da" zu hören bekamen.
Am Ziel angekommen, ging es dann erst einmal über den Deich zum anvisieren.
Nun, der Hit war`s anfangs nicht wirklich.....kaum was los, und irgendwie.........
Ich kam dann schon echt in Schweiß von oben ( Deich), sah das ganze Unterfangen gar nicht so hoch aus......
Pah, 7 Meter !!!!
Lächerlich

Jahhh, aber dann genau neben gestanden, und dieses Gerüst hochlaufend beobachtet
War krampfhaft am überlegen, was ich mir dann mal einfallen lasse, damit ICH nur Fotos machen könnte
Aber...............


dann ging es in die Umkleide zum In-den-Neo kämpfen!
Wieder einmal wurde ich von meinem nicht-eingepackten-Bikini überrascht, und so war natürlich ein Kommentar von meiner Mitumzieherin kaum vermeidbar..........
Auch in der Maoamtüte waren außer Puder und Gloss nix passendes dabei......
Also, Mädchenumkleiden sind wirklich schon ein Abenteuer für sich

Noch kurz über die passende Abfahrt-Frisur diskutiert, ging es dann auf die Piste...........

Also, ganz unmutig bin ich dann erst einmal "ohne" gerutscht das war dann aber ein Sau-Gaudi
Dann mit Hilfsmittel, und ab da kamen auch echte Fun-Bilder zustande

Aber eigentlich weiß ich noch immer nicht, wer meine Klamotten da anhatte

Jahhh, nachdem wir dann alle unsere Knochen strapaziert hatten, gab es ein Chill-out Bierchen, darunter Kommentare zu manchen Besuchern und deren "Moden"..........
Aber auch typische Bilder wie unsere Mrs. "lila-Lip"


(@ Dine : na? und? noch mal wieder `nen Shorty?

Jahhhhh, und dann hatten wir Mädels wieder mal Spaß in der "Mädchenumkleide", nachdem ich ja anfangs über meine Dösigkeit belächelt wurde, kam dann bei Dine auch eine Panne zum Vorschein
..............................nun werde ich leider an diesem Punkt unter den Mantel des Schweigens gehüllt .......................
Und ungern möchte ich mich...........
..........aber eines sei noch mal gesagt : DAS, ist noch viel schlimmer, als keinen Bikini mitzuhaben......

Nachdem wir unsere Locken eingedreht hatten und die Frisur wieder saß, ging es dann auf den Heimweg...........
Der Rückweg bestand wieder einmal aus der Adrenalin-Verseuchten-Zappel-Flash Tati, genervten Typen von uns, und Dine-Ratenden-Tierchen ...........

Ein geiler Tag mit viel Spaß ;-) Ein geiler Tag mit viel Spaß ;-)

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Kite Village / Hamata

14.04-21.04

Langsam wurde es aufregend! Die Koffer waren gepackt, das eine „baby“ (Womo) in die Werkstatt zum Überholen gebracht, dass zweite „baby“ (Fußhupe Cäsar) zu den Schwiegereltern. Anschließend sind wir dann bei meinen Eltern eingekehrt. Dort gab es zum Abschied noch einmal leckeren Krustenbraten alla Mama und dann ging es ins Gästezimmer zum Schlafen, denn um zwei Uhr dreißig schellte der Wecker. Für mich war es ein Schellen der Freude, auch wenn man sonst dieses Gerät ja eigentlich hasst…. Ich war seit Mitternacht hellwach, und genauso stand ich dann auch neben einem völlig verpennten Trio, das aus Timo und meinen Eltern bestand und dann ging es in Richtung Flughafen Hamburg/Fuhlsbüttel! Von Hamburg ging der Flieger erst einmal nach München, und von dort aus weiter nach Marsa Alam. Insgesamt fünf Stunden Flugzeit stand an .Dort angekommen gab es den ersten Schlag ins Gesicht, die Hitze kaum aus dem Flugzeug ausgestiegen, war gigantisch! Hier war eindeutíg Sommer!!
Meine Füße fingen sofort zu qualmen an, kein Wunder, denn ich war nicht ganz so schlau bei meiner Schuhauswahl: ich hatte lange Stiefel an ………..
Meine Blase drückte und ich wollte noch mal schnell vor der langen Busfahrt „austreten“. Dies erwies sich jedoch als sehr problematisch, denn die Toilette erforderte große Kunst, nicht die Beine zu treffen…….
Nämlich wenn Mädchen im Stehen pinkeln schaut dass in etwa so aus :

Am Flughafen erwartete uns dann ein Bus von Orca, der uns ins Zabargad bringen sollte.
Es erwartete uns drei Stunden Fahrt, die aber mit einer atemberaubenden Landschaft wettgemacht wurde!
Zur rechten sahen wir die unendliche Wüste, ab und an ein paar Biduinenwohnplätze, zur linken sahen wir auf das rote Meer, das sich in wundervollen Farben gestaltete!
Je weiter wir in den Süden kamen, desto mehr entdeckten wir von den Mangrovenwäldern und freilaufenden Kamelen, ein fantastischer Anblick, der das Herz hüpfen ließ ………
Nach der langen Busfahrt kamen wir dann endlich im Zabargad an, dort wurden wir dann herzlich von Thalia und Roland von der Kite-Village begrüßt. Nachdem wir unser Appartement bezogen, saßen wir bei einem Gläschen Bier auf der Veranda.
Am nächsten Morgen gab es dann erst einmal ein typisches arabisches Frühstück danach wurde unser Kitebag inklusive uns im Gepäck mit Pick- up zur Kite-Village gefahren.

Dort angekommen kam man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus! Ein wundervoller Blick auf das Meer mit den Mangroven verzauberte uns!
Thalia wies uns in das Gebiet ein und wir lernten die „beach-boys“ kennen, die uns immer zur Seite stehen sollten.



Leider war an diesem Tag wenig Wind, so dass wir erst einmal in aller Ruhe alles erkunden konnten.
Wir liefen durch das warme Wasser zu Mangrovenbäumen, unterwegs sahen wir die schönsten und größten Muscheln, vorbei an Kamelen, die uns neugierig beobachteten.
Farbenfrohe Krebse und Seeadler kreuzten unseren Weg. Man fühlte sich in einem Paradies ausgesetzt! Das Blau des Wassers und des Himmels versuchten um die Wette zu strahlen!

Da ich ja ein absoluter Anfänger bin, und ich ja noch gar nicht aufs Brett gekommen bin, war klar, dass Thalia sich dieser Aufgabe nun zu stellen hatte….sie sollte mich auf `s Brett bringen, und dass hatte sie sich fest vorgenommen.
Es war absoluter Low-Wind, trotzdem bauten wir einen Kite auf, und ich musste mich dran
hängen. Thalia wollte die Lage checken, was geht.


Leider war es für `s Brett zu wenig, so packten wir wieder ein und begnügten uns mit Theorie, die sehr ausführlich und gut verständlich von Thalia gemacht worden ist.
Am Abend sind wir dann am Hoteleigenen Riff Schnorcheln gegangen. Ich wollte schon immer einmal Schnorcheln und hatte vorab in Deutschland zwei Ausrüstungen gekauft, die unter meckernden Verkündungen gerade mal so mit in den Koffer reinrutschen durften. Timo fand die Idee nämlich total blöd, aber egal, manchmal muss man(n) sich auch einfach mal fügen …. Mein Glück kam dazu, dass die Andrea und er Alex, die wir gleich am ersten Tag, ebenfalls dem Kite-Virus verfallen, kennen lernten, und dazu begeisterte Schnorchler waren.
Kurzerhand gingen wir zu viert in die Fluten. Ich war schon nach den ersten zehn Metern völlig fertig mit den Nerven und fing schon das Hyperventilieren an! Atmen unter Wasser ! Dann diese bedrohlichen Korallen unter meinen Füßen, die durch die Taucherbrille wirkten, als wenn sie mich gleich anspringen !
Jau, und dann diese vielen Fische, einer größer als der andere, und gar nicht neugierig!!! Plötzlich hatte man einen direkt vor der Linse, das mich dazu veranlasste, den Propeller am Hintern zu beschleunigen und ab durch die Mitte zu paddeln!
An der Ausstiegstreppe angekommen, musste ich mich erst einmal erholen, von diesen ganzen Eindrücken unter Wasser! Da rief Timo „ Hey, pass auf, da ist ein Riesen Fisch an deinem Fuß!“
In einem Satz nahm ich drei Stufen und schraubte mich aus dem Wasser, aber leider nicht ohne Konsequenzen, die Stufen waren so scharfkantig und verrostet, dass ich mir beide Füße aufriss und oben auf dem Steg in meiner Blutlache stand. Damit war meine Schnorchelzeit erstmal beendet, und ich ließ mir meine Füße von der Tauchstation verarzten.

Am nächsten morgen ging es wieder nach dem Frühstück zur Kite-Village rüber. Wir hatten etwas mehr Glück und der Wind frischte auf! Nun ging Thalia mit mir aufs Wasser, ich war völlig nervös, und verriss in einer Tour den Schirm, bis ich dann etwas ruhiger wurde und die Schirmsteuerung wieder in meiner Hand war. Es kam das Brett hinzu, und es wurde eine Katastrophe! Stürze und mehrere Salzwasser -spülungen kamen in Massen, ich spürte jeden weiteren blauen Fleck an meinem Körper wachsen! Aber ich wollte es schaffen!!!!!
Ich bockte, ich zickte und brüllte aus vollem Hals, aber Thalia war gar nicht zu beeindrucken, immer wieder ermutigte sie mich, es wieder zu versuchen! Ich hatte an diesem Tag meine 60 Wasserstarts hingelegt und war völlig am Ende mit meiner Kraft. Mittlerweile hatten wir uns in Richtung Süden abgesetzt und der Weg zur Station war verdammt weit, aber die Rettung naht im Pick-Cup, Roland und ein beach-boy sammelten uns ein

und ich war glücklich, nicht mehr einen Meter laufen zu müssen…….Am Abend ein leckeres Sakra und um 20 Uhr war ich in der waagerechten!
Am nächsten morgen ging es dann wieder los.
Fest entschlossen baute ich meinen Kite auf und sollte dann mal ganz alleine raus damit, die erste halbe stunde entpuppte sich wieder mal als eine Katastrophe, nichts hatte ich scheinbar im Griff, schon gar nicht die Höllenmaschine am Himmel….


Rettung naht, indem Thalia an meiner Seite war. Wacker legte ich einen Wasserstart nach dem anderen hin. Begleitet wurden diese von Texten wie:“Arme laaaaaaaaaaaaang“ oder „ Heb den Hintern aus dem Wasser“
Und dann ganz urplötzlich stand ich auf und fuhr meine ersten Meter!
Ein lauter Jubelschrei hinter mir und ein fettes Grinsen in meinem Gesicht.






Jawoll, es klappten beide Seiten! Es war zwar noch etwas wackelig und an meiner Arsch-raus-Position muss ich noch ganz schön arbeiten, aber ich fahre!!!!!!!!
Überglücklich stieg ich dann unfreiwillig aus dem Board und merkte schon einen ziemlich starken Schmerz, dessen Signale von Richtung Fuß an meine grauen Zellen gelangte.
Ich war wieder total platt aber auch sau-glücklich über diesen Erfolg des Fahrens. Thalia nahm mir den Kite ab und fuhr zurück zur Station und ich machte meinen Strandlauf. Dabei fiel mir die Ursache meiner Schmerzen dann auf, mein vierter Zeh stand senkrecht nach oben, als chirurgisch erfahrene Schwester war mir klar, der war luxiert.
Also erst einmal hingehockt, den Onkel in die Hand gepackt, gezogen und gedrückt, bis er wieder die richtige Position hatte, danach schwoll er an und verfärbte sich dunkelblau………..in diesem Urlaub mussten meine Füße leiden……..
Nach meiner erfolgreichen Reposition wurde der Zeh von Dr. Roland getaped und damit war ich wieder startklar fürs Wasser!

Am Abend wurde mein Erfolg mit einer Wasserbalettkür von Thalia im Hotelpool belohnt!

Nun wieder zu Hause angelangt muss ich sagen, dass ich dieses kleine Paradies schon vermisse, eine traumhafte Landschaft, super entspannte Menschen an der Kite-village, ein Traum-Spot zum Kiten und professionelle Hilfe am und auf dem Wasser erwarten einen !


Es war ein fantastischer Urlaub und mir ist schon heute klar:
Hier will ich wieder hin!

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Hanseboot im Januar !


Nun denn: hier mal die Eindrücke von der Hanseboot als Geschichte

Zehn Uhr ging`s an den Start. Nachdem die ersten Falten aus dem Gesicht gebügelt waren ( ....dank der "netten" Panne am Vortag waren die echt tief in die Haut gebohrt.....)

Erst einmal war es wieder mal eine ellenlange Fahrt, bis man vom Kuhdorf die Nähe einer Autobahn auch nur annähernd riecht, die Nasenflügel brauchen halt auch etwas länger, bis der Gülle-Duft verfliegt (....oh ich liebe das Landleben ..)

Endlich mal in Hamburg angekommen, fanden wir uns schon seelisch damit ab, dass nun der Parkplatz-Such-Marathon losgehen würde.....aber .......das erste Parkhaus angesteuert mit der grünen Leuchtschrift "frei"
Yeah, das ist ja suuuuper, also rein da und dann voll in die Eisen gegangen !
Der Blick nach oben sagte einem schlagartig " Das passt nicht...das Schild noch weiter oben 1,85m bestätigte das allzu gute Augenmaß.
Also wieder rücklings raus.......
Das nächste Parkhaus kam, und auch hier sagte uns der Blick " Das passt nicht......
Was`n in Hamburg los????????

Also erst mal rumgekurvt, natürlich nichts für`n Bulli dabei
Ab zum Messegelände, und die Standfiguren mal kurz nett gefragt, und siehe da, die waren echt freundlich, und ließen einen doch glatt passieren
Hey..... aber der Preis versetzte mich schlagartig in akute Atemnot: 12 Euronen!!!!!!
Nachdem ich eine halbe Stunde brauchte über diesen Schock hinwegzukommen ( bin ja schliesslich Altländer )
Ging`s dann in die erste Halle......
.....und da gingen einem die Augen über!!!!!
Was für Luxusliner da rum standen!!!!!
Wahnsinn !!!!!
Erst einmal die Kamera gezückt, um Fotos von meinen Häusern, die da standen, zu schießen.
Aber der nächste Anfall folgte schon kurz nach meiner ersten Atemnot.....
der Saft war alle, und dass, wo ich die Akkus doch geladen hatte
Leider hatte ich sie nicht kontrolliert

So muss ich an dieser Stelle mal eben loswerden : Es gibt nicht ein einziges Foto

Jaaaahhhh, dass ist die böse Wahrheit ......

Aber egal

Eigentlich sind "Schiffe" ja gar nicht mein Ding, aber rauf musste ich dann ja doch mal auf so einen Luxusliner im Wert meines Hauses, Autos, Mannes und Hundes
Überschuhe an und Treppe rauf.
Vor uns schon ein wohl typischer Bootsbesitzer ?
Anzug, Pornobrille, Goldkettchen und Siegelring protzen an ihm....das passende Gegenstück im aprikotfarbenen Kostüm flanierte neben ihm.....
Zielstrebig steuerte er auf das Lenkrad ( nennt man wohl hier Ruder ) zu, und drohte in dem cremfarbenen Ledersessel Platz zu nehmen......wir kurz dahinter stehend......
Die Wucht des Mannes spannte das Leder wohl
Es gab einen mächtig lang-gedehnt-lautes Geräusch, das haargenau nach entspannter Anusmuskuskulatur klang, kurz gesagt ein Riesen Furz dröhnte vom immer noch cremefarbenen Chefsessel
Tja, und was tat die HORNISSE
Ich konnte nicht anders, ich musste schallend loslachen und ließ mich dabei in der ebenso cremfarbenen Sitzecke dahinter nieder….
Egal.....mich kennt doch nix und niemand da
Mister Zukunfst-Bootsbesitzer-denn-ich-weiß-nicht-was-ich-mit-meiner-Kohle-sonst-machen-soll war unangenehm "getoucht" ( vornehm ausgedrückt) zückte sein Handy für ein "wichtiges" Gespräch, und das Flanierte Aprikot-Modell tat selbiges

Unter Deck war es wie im Wohnzimmer.....Hammer……….
Aber trotzdem nicht mein Ding.....
Wir zottelten in Richtung nächste Halle, allerdings über den Umweg Bratwurstbude.
Hunger hatte uns gepackt!
Allerdings war das schon der nächste Hammer: fettige Friteusen Bratwurst mit Steinbrödle, das Ganze mal zwei und `ne Cola und Wasser für sagenhafte 12,50 Euro.
Ich habe mir weitere Anfälle gespart, da meine Krankenkasse die nicht mehr zahlen würde.....

Noch mal kurz in die Halle mit den Seglern geschaut, wo Tinka in Erinnerungen seines ersten Optimisten schwelgte ging es nun endlich in die Halle, die mir am meisten in den Fingern juckte:

Halle 7!
Cool, mega voll, Kites, Bretter, Segel, Neos , Schnick-Schnack, Sand, Palmen cool eben.

Erst einmal rumgeturnt und alles angefasst ( meine Lieblingsbeschäftigung )

Der nächste Händler sah das Interesse von Tinka an einen Starboard und fing gleich munter an zu reden....
Das war sooooo lehrreich: Windsurfen ist wie weniger Arbeit, aber immer mehr Geld verdienen
Oder: Windsurfen ist ganz anders (ach?) Beim Kiten ist man schneller an seine Grenzen angekommen .....

Hä ?
Ich will nicht an meine Grenzen, ich will doch nur Spaß haben

Zum Abschluss gönnte ich mir unter einer Palme einen "Sex on the Beach".
Der Preis ? Muss ich wohl an dieser Stelle nicht mehr sagen, oder?
Aber auch ein einziger hat schon gereicht.....denn nach einem Bissen in die Fettgereifte Friteusen Wurst hatte ich schon mit dem "Geradausgang" zu kämpfen........

Coole Messe kann ich nur sagen

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Warten auf den Frühling.....

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